Vernissage „Retrospektiven“

Eingedenk der prägenden Wirksamkeit von Religion und Kunst in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen setzt die Stiftung einen besonderen Schwerpunkt durch die Begegnung mit dem Gesamtwerk der beiden österreichischen Künstler Maximilian († 1982) und Henriette († 2013) Florian. Für die Stiftung ist dieser Nachlass von großem Wert, weil sie in ihm wesentliche Bezüge zur ihren Wirkungsanliegen und ihrer Gründungsabsicht sieht: Welche Erfahrungen prägen individuelle und kollektive Identität in Zukunft? Welchen Stellenwert haben Religion und Spiritualität in unserem Weltbild und von welchen Leitbildern wird dieses geprägt?

Eine Auswahl der Werke von Maximilan und Henriette Florian wir während der Zukunftskonferenz in der Klimt Villa zu sehen sein, kuratiert von Hon. Prof. Werner Lexen.

 

 

 



Hon. Prof. Werner Lexen

Werner Lexen, geb. 1945 in Braunau am Inn ist Maler und Bildhauer. Ab 1962 war er für das Maleratelier von Prof. Maximilian und Henriette Florian tätig und verantwortete dessen nationale und internationale Ausstellungen, bis er 2013 den künstlerischen Nachlass übernahm und  ihn 2018 in die gemeinnützige Stiftung Societas Futura, dessen Vorstand er ist, einbrachte. Über seine Vortragsreihen „Kunst einmal anders“ in der Wiener Urania und seine Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, ist Lexen einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Den Beitrag der Kunst zur ganzheitlichen Bildung des Menschen zugunsten seiner seelischen und geistigen Weiterentwicklung zu erläutern, ist Werner Lexen ein ernstes Anliegen, von dem auch seine eigenen Exponate zeugen. Für seine Verdienste um die Erhaltung der Kunst erhielt er im Jahr 2014 das Goldene Ehrenzeichen der Republik Österreich.