Salongespräche & Auftakt der Societas Futura

Salongespräche: Öffentliche Diskussionsveranstaltung am 26.04. in der Klimt Villa

Zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen – wie etwa Arbeit, Bildung und Migration – bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Nicht zuletzt in Hinblick auf die Entwicklung von sozialen Innovationen im Kontext von Globalisierung und Digitalisierung. Über die Würdigung der Arbeit der Zivilgesellschaft hinaus, gilt es, Zivilgesellschaft und ihre Prägekräfte der Kultur und Religion als produktive Kraft moderner Gesellschaften anzuerkennen.

Über aktuelle Dynamiken, mögliche Entwicklungen und Zukünfte diskutieren, moderiert von Christoph Riedl Daser.


Dr. Dr. Michael Landau
Dr. Dr. Michael Landau ist studierter Biochemiker & Theologe. Er ist katholischer Priester und Präsident der Caritas Österreich. Seit 1995 ist er Direktor der Caritas der Erzdiözese Wien. Sein von Zusammenarbeit und Solidarität, Zuversicht und Zusammenhalt, geprägtes Leitbild führt Landau dazu, mit der Caritas als Teil der Gesellschaft Veränderungsprozesse in vielfältigen Bereichen anzustoßen. Zu diesen zählen unter anderem, Fortschritte in den Themenfeldern Pflege und Hospiz möglich zu machen, geflüchtete Menschen vor Ort und bei ihrer Integration zu unterstützen, aber auch die Werbung um europäischeSolidarität voranzubringen. In seinem 2017 erschienenen Buch „Solidarität: Anstiftung zur Menschlichkeit“ betont Landau, die Sorge um das Glück Anderer als Schlüssel zu einem geglückten Leben.

 

 

 

 


Mag. Beate Meinl-Reisinger
Mag. Beate Meinl-Reisinger ist studierte Juristin und Politikerin. Nach Tätigkeiten in der EU-Kommission und im Europäischen Parlament, war sie stellvertretende Geschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich. Im Anschluss an die darauffolgende Tätigkeit als politisch-strategische Referentin der Österreichischen Volkspartei (ÖVP), verließ sie die Partei im Jahr 2012. Seitdem ist Meinl-Reisinger stellvertretende Bundesvorsitzende und Mitbegründerin von NEOS. Weiterhin ist sie seit 2015 Klubobfrau im Wiener Landtag und Gemeinderat. Das Engagement der NEOS zielt auf eine freie Chancengesellschaft und unabhängige Politik abseits von Klientelinteressen ab. Chancengleichheit, Eigeninitiative und proeuropäische Offenheit zählen dabei zu den Kernmotiven.

 

 

 

 


Dr. Dr. Helmut Krätzl
Dr. Dr. Helmut Krätzl war seit der Ernennung durch Papst Paul VI. bis zum Jahr 2008 Weihbischof der Erzdiözese Wien. Sein Einsatz für die konsequente Verwirklichung des Zweiten Vatikanischen Konzils, für ökumenische Verständigung, für den Dienst der Kirche an der Gesellschaft von heute und für eine an echten Werten orientierte Bildung und Erziehung findet weit über den kirchlichen Bereich hinaus Beachtung. Seine Beiträge zu europäischen Problematiken und zur Situation in den osteuropäischen Reformstaaten haben wesentlich zur Meinungsbildung in Kirche und Öffentlichkeit beigetragen.

 

 

 

 

 


Prof. Dr. Josef Wieland
Prof. Dr. Josef Wieland ist Inhaber des Lehrstuhls für Institutional Economics & Organisational Governance, Integrity Management & Transcultural Leadership an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen. Zudem ist Prof. Wieland Direktor des Leadership Excellcence Institutes Zeppelin (LEIZ).  Als Experte im Feld Compliance und Wirtschaftsethik seit über 20 Jahren initiierte er das Forum Compliance & Integrity (FCI), dessen Präsident er ist, und steht dem Deutschen Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE) vor. Er ist u.a. Mitglied des nationalen CSR-Forums des deutschen Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Jury für den CSR-Preis der Bundesregierung. Beratend für Politik und Wirtschaft ist er unter anderem für die EU-Kommission, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, die Weltbank, die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und zahlreiche Dax-30-Unternehmen tätig. Er ist außerdem Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Gesellschaften und Ausschüssen sowie internationalen und nationalen wissenschaftlichen Kommissionen. Für seine Forschungen erhielt Wieland 2004 den Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg für angewandte Forschung. Bereits 1998 erhielt Josef Wieland den Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Köln.



Marie Ringler

 

Marie Ringler hat mit 2018 die Gesamtverantwortung für Ashoka Europa übernommen. 2011 startete sie Ashoka in Österreich und hat die Region Zentral- und Osteuropa revitalisiert. Ashoka unterstützt seit 1980 mehr als 3600 SozialunternehmerInnen und ist das weltweit größte Unterstützungsnetzwerk für Social Entrepreneurs.

Von 1998 bis 2000 war Ringler Geschäftsführerin von Public Netbase. Von 2001 bis 2010 war sie Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin der Grünen in Wien.

Mitglied des Stiftungsrat des ORF (Österreichischer Rundfunk, 2016-2018). Jury-Mitglied, u.a. des Social Impact Award, T-Mobile TUN Fonds, Ö1 Orte in Bewegung und des Betrieblichen Sozialpreis fair-finance.

 

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Emil Diaconu
Emil Diaconu ist Mitbegründer und Geschäftsführer der Social City Wien. Die Social City Wien ist die Plattform für gesellschaftliche Innovation, die Entwicklungsfelder der Stadt Wien identifiziert und unterstützt. Diaconu ist auch Mitbegründer Junge Volkshilfe. Vor Social City Wien, war Emil Diaconu langjährig in der Privatwirtschaft tätig.

 

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Christoph Riedl-Daser
Christoph Riedl-Daser ist Journalist und war viele Jahre ORF-Fernsehmoderator. Seit 2018 leitet er den Bereich Solidarität, Kommunikation und Soziales bei der Caritas der Diözese St. Pölten. Zuvor war er als Religionsjournalist für den Österreichischen Rundfunkt tätig. Dort moderierte Riedl-Daser unter anderem das Religionsmagazins „Orientierung“ und berichtete über aktuelle Ereignisse aus der Welt der Religion. Vor seinem Wechsel zum ORF war er Bundesgeschäftsführer der Katholischen Jungschar Österreichs.