Sammlung Florian

Eingedenk der prägenden Wirksamkeit von Religion und Kunst in gesellschaftlichen Entwicklungsprozessen setzt die Stiftung einen besonderen Schwerpunkt durch die Begegnung mit dem Gesamtwerk der beiden österreichischen Künstler Maximilian († 1982) und Henriette († 2013) Florian. Für die Stiftung ist dieser Nachlass von großem Wert, weil sie in ihm wesentliche Bezüge zur ihren Wirkungsanliegen und ihrer Gründungsabsicht sieht: Welche Erfahrungen prägen individuelle und kollektive Identität in Zukunft? Welchen Stellenwert haben Religion und Spiritualität in unserem Weltbild und von welchen Leitbildern wird dieses geprägt?

Ziel der Stiftung ist es, nach neuen künstlerischen Antworten auf die Frage nach einer guten und gerechten Lebensführung zu suchen. Dazu plant die Stiftung ein besonderes Ausstellungs- und Förderkonzept, das insbesondere jungen Künstlern die Möglichkeit gibt, in Auseinandersetzung mit dem Nachlass Florian eigenständige Positionen zur Rolle von bildender Kunst in der kulturellen, seelischen und geistigen Weiterentwicklung unserer Gesellschaften zu entwickeln.